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140 Gäste, viele Gespräche und Erinnerungen

15.10.2026 Sophia Schuck

Psychiatriemuseum bei der Langen Nacht der Museen gut besucht

Im Rahmen der Langen Nacht der Museen öffnete das Psychiatriemuseum des LWL am vergangenen Freitag von 17 bis 22 Uhr seine Türen. Das Angebot stieß auf großes Interesse: Rund 140 Besucher:innen kamen in dieser Zeit ins Museum.

Cordula Schräder und Karl Kruse, die das Museum betreuen, führten durch die Ausstellung, beantworteten Fragen und erzählten aus der Geschichte der Warsteiner Psychiatrie. Besonders häufig erklärten sie das Modell des Geländes im Eingangsbereich des Museums. Der große Schaukasten zeigt die ehemalige Provinzial-Heilanstalt, wie sie in den Jahren 1912 bis 1914 aussah. Geschaffen hat es ein ehemaliger Patient. Mit viel Detailtreue bildet das Modell Gebäude, Wege und das Gelände der damaligen Anstalt ab – und vermittelt einen lebendigen Eindruck von den Anfängen der heutigen LWL-Einrichtungen Warstein.

Anschließend besuchten viele Gäste die Treisekapelle auf dem LWL-Gelände – eine Gedenkstätte für die Opfer der Euthanasie.

Wir danken allen Besucher:innen für ihr Interesse und ihre positiven Rückmeldungen sowie Cordula Schräder, Karl Kruse und Winfried Schräder für ihren Einsatz.